Trauung

Wir freuen uns, wenn Sie in einer unserer Kirchen heiraten wollen.

Informationen zur Bedeutung einer kirchlichen Eheschließung finden Sie im Internet z.B. unter
Kirchlich heiraten im Bistum Münster
www.katholisch.de
www.erzbistum-muenchen.de mit ausgezeichneten (praktischen) Hintergrundinformationen, Arbeitshilfen und einer ausführlichen Link-Liste

www.ehe-vorbereitung.de

Hier sind einige „technische“ Informationen:

In der Regel laden wir alle Brautpaare, die sich schon angemeldet haben, am Anfang eines Jahres zu einem Informationsgespräch ein, wo alle Fragen gemeinsam angesprochen werden können.

Der nächste Termin ist am Freitag, dem 12. Januar 2018, um 19.00 Uhr im Pfarrzentrum St. Ludwig.

Ihren Hochzeitstermin sollten Sie möglichst frühzeitig in einem der Kirchenbüros anmelden. Sie können uns einen Termin vorschlagen – wir klären dann ab, wie wir ihn organisieren können.

Falls Sie schon ein Kind mit in die Ehe hineinbringen, ist auch eine Kombination von Trauung und Taufe („Traufe“) in einer Feier möglich.

Spätestens vier Wochen vor Ihrer Trauung sollten Sie sich dann mit einem der Seelsorger in Verbindung setzen, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Falls noch nicht geschehen, wird dabei das „Ehevorbereitungsprotokoll“ (s.u.) ausgefüllt. Außerdem muss dann über die inhaltliche Gestaltung der Trauung gesprochen werden. Einzelne Teile des Gottesdienstes können Sie selbst (mit Hilfsmaterialien) vorbereiten.
– Pfarrer Martin Weber, Tel. 05451-5930-0 od. 0151-46740380
– Pater Reinhold Becker, Tel. 05451-5930-75 od. 0162-7666498
– Pfarrer Abraham Manalil, Tel. 05455-9609290 od. 0160-97651962
– Diakon Karl-Heinz Eiben, Tel. 05451-5930-73 od. 0171-4716109

Möglicherweise können Sie schon vor dem Gespräch einige Formulare besorgen:

  • Wenn keiner der Ehepartner (oder bei konfessionsverschiedenen Paaren: der katholische Partner) seinen ersten oder zweiten Wohnsitz in Heilig Kreuz hat, ist zunächst der Pfarrer Ihres Wohnsitzes „zuständig“. Er wird in der Regel die Formalitäten („Ehevorbereitungsprotokoll“ u.ä.) erledigen und Sie dann nach hierhin „überweisen“. Er kann Sie aber auch zusammen mit den Formalitäten nach hierhin überweisen. Normalerweise benötigen wir dazu seine schriftliche Zustimmung. Bitte setzen Sie sich in einem solchen Fall also frühzeitig mit Ihrem „Heimatpfarrer“ in Verbindung.
  • Falls Sie nicht in Heilig Kreuz getauft worden sind, brauchen wir (von katholischen Partnern) einen „Auszug aus dem Taufbuch“ (Taufschein). Sie erhalten ihn in der Gemeinde, wo Sie getauft worden sind. Er darf nicht älter als 6 Monate sein.
  • Vor der Trauung benötigen wir in der Regel den Nachweis der standesamtlichen Heirat. Dazu erhalten Sie vom Standesamt ein eigenes Formular „für religiöse Zwecke“. Falls Sie ohne vorherige standesamtliche Heirat kirchlich heiraten möchten, sprechen Sie uns bitte frühzeitig daraufhin an.
  • Sollten Sie schon vor Ihrer jetzigen (geplanten) Ehe kirchlich oder standesamtlich verheiratet gewesen sein, melden Sie sich bitte etwas eher. Dann kann es möglicherweise etwas komplizierter werden…

Das können Sie weiterhin vorbereiten:

  • Zwei Frauen oder Männer (oder eine Frau und ein Mann) sollten Sie als Trauzeugen gewinnen. Sie unterschreiben während der Trauung auf dem „Ehevorbereitungsprotokoll“.
  • Es wäre schön, wenn Sie ein oder mehrere Vorbeter(innen) finden könnten, die z.B. Lesung und Fürbitten vortragen können. Insbesondere die Fürbitten eignen sich gut dazu, Ihrer Feier eine „persönliche“ Note zu geben.
  • Wir würden es begrüßen, wenn Sie uns Texte vorschlagen könnten: z.B. Lesung, Evangelium, Meditationstext, etc. Das Vorbereitungsmaterial dazu können wir Ihnen gerne überlassen.
  • Sie können auch passende Lieder vorschlagen. Diese und andere musikalische Sonderwünsche müssen Sie unbedingt frühzeitig mit unseren Kirchenmusiker(inne)n durchsprechen:
    – Christoph Greiwe: 05455-223 (St. Modestus)
    – Eva Linsky: 05455-1737 (St. Peter und Paul)
    – Mechthild Walhorn: 05451-567418 (St. Johannes Bosco + St. Ludwig)
  • Bei der „Ausgestaltung“ des Gottesdienstes mit Chören, Vorsängern oder Instrumentalisten sollten Sie zurückhaltend sein. Ihre Feier sollte nicht erst oder nur durch fremde „Vorträge“ schön werden. Versuchen Sie, Ihre Gäste so weit wie möglich zu beteiligen. Für den Fall, dass Sie einen Liederzettel erstellen wollen, fügen Sie bitte keine weiteren Texte aus der Feier ein.
  • Sollten Sie besonderen Blumenschmuck wünschen, müssen Sie sich selbst darum kümmern und ihn bezahlen. Am besten sprechen Sie das mit dem Kirchenbüro ab. Dort erfahren Sie auch, ob es in zeitlicher Nähe noch andere Sondergottesdienste gibt; dann können Sie sich ggf. mit anderen Paaren absprechen.
  • Ein Wort noch zum Fotografieren: Wir haben nichts gegen ein paar Fotos oder Videoaufzeichnungen, wenn der Fotograf sich zurückhält. Er darf nicht plötzlich im Mittelpunkt des Geschehens sein. Unproblematisch ist z.B. das Fotografieren während des Einzugs oder Auszugs. Wir möchten nicht, dass sich der Fotograf sichtbar im Chorraum aufhält. Wir möchten auch nicht, dass während der Predigt oder ab der Gabenbereitung (bis zum Segen) fotografiert oder gefilmt wird. Bitte haben Sie Verständnis für diese „Beschneidung“, die uns allen einen Freiraum für die eigentliche Feier in der Kirche verschaffen soll.

Wortgottesdienst oder Messe?
Die Entscheidung zu Wortgottesdienst oder Eucharistiefeier (mit Kommunion) hängt nicht mit der Feierlichkeit zusammen. Auch ein Wortgottesdienst kann feierlich und gut gestaltet werden. Der Wortgottesdienst ist dann in Erwägung zu ziehen, wenn die Brautleute und/oder viele der Mitfeiernden sich möglicherweise „unsicher“ fühlen, weil sie z.B. evangelisch sind oder schon längere Zeit keinen Kontakt mehr mit der Messe gehabt haben. Die Eucharistiefeier ist dann sinnvoll, wenn Brautpaar und Angehörige auch sonst Kontakt zum Gemeindeleben und zur Eucharistie haben. Wenn Sie sich bisher darin wohl gefühlt haben, ist es auch jetzt die richtige Form für Sie. Die Entscheidung darüber treffen Sie.

Sollte ein Partner evangelisch sein, könnten folgende Fragen wichtig sein:

  • Verwurzelung im eigenen Glauben
    Wie sind Sie in der evangelischen/katholischen Kirche eingebunden? Erwarten Sie von Ihrem Partner, dass er Sie in „Ihre“ Kirche begleitet? Können Sie die vielleicht andere Glaubensüberzeugung Ihres Partners tolerieren und ausleben lassen? Sind bei manchen religiösen Traditionen Kompromisse erforderlich und möglich?
  • Kindererziehung
    In welcher Kirche sollen Ihre Kinder getauft und groß werden? Der katholische Partner hat „die Pflicht, seine Kinder in der katholischen Kirche taufen zu lassen, soweit das in seiner Ehe möglich ist“. Wer ist hauptsächlich für die Kindererziehung zuständig? Es kann sinnvoll sein, dass Ihre Kinder die Konfession bekommen, die der Kinder erziehende Teil hat (oft die Mutter), soweit er selbst in seinem Glauben verwurzelt ist. Sprechen Sie bereits vor der Trauung über Ihre (unterschiedlichen) Vorstellungen darüber.
  • Ökumenische Trauung?
    Vorweg die Klärung eines Missverständnisses: es gibt keinen „ökumenischen Glauben“, keine „ökumenische Kirche“ oder ein „ökumenisches Sakrament“ der Trauung. Es gibt entweder eine katholische Trauung (ggf. mit Beteiligung des evangelischen Pfarrers) oder eine evangelische Trauung (ggf. mit Beteiligung des katholischen Priesters). Für eine der folgenden Möglichkeiten müssen Sie sich also entscheiden:

Katholische Trauung mit Eucharistiefeier
Dabei müssen Sie vielleicht in Kauf nehmen, dass möglicherweise die Hälfte der Gottesdienstbesucher (nämlich die evangelischen) nicht an der Kommunion teilnehmen würden, weil es vielleicht nicht ihrer Tradition oder Überzeugung entspräche. Andererseits würden wir niemanden vom Kommunionempfang ausschließen, der ihn möchte…
Katholische Trauung als Wortgottesdienst
Bei dieser Form können die Christen beider Konfession „gleichberechtigt“ und ohne dass große Unterschiede deutlich werden miteinander beten und singen.
Katholische „Ökumenische“ Trauung als Wortgottesdienst
Wenn beide Partner in ihrer Kirche und Gemeinde fest verwurzelt sind, kann eine Trauung in der katholischen Kirche unter Beteiligung des evangelischen Pfarrers stattfinden. In der Regel wird dann der evangelische Pfarrer die Ansprache halten.
Evangelische „ökumenische“ Trauung als Wortgottesdienst
Bei überwiegend evangelischer Verwandtschaft und Verwurzelung kann auch eine evangelische Trauung in der evangelischen Kirche unter Beteiligung des katholischen Priesters angezeigt sein. In der Regel wird dann der katholische Priester als Gast die Ansprache halten.
Evangelische Trauung als Wortgottesdienst
Eine für den katholischen Partner „gültige“ Form kann auch die rein evangelische Trauung in der evangelischen Kirche sein.
Zivile Trauung auf dem Standesamt
Unter besonderen Umständen könnte auch eine rein standesamtlich geschlossene Ehe durch „Befreiung von der Formpflicht“ für den katholischen Partner eine gültige, sakramentale Ehe sein.
Bitte beachten Sie, dass die drei zuletzt genannten Formen einer formellen Erlaubnis des Bischofs bedürfen und daher rechtzeitig abgesprochen und beantragt werden müssen.
Bei ökumenischen Trauungen sollten Sie sich frühzeitig mit beiden Geistlichen über die Gestaltung der Feier verabreden. Berücksichtigen Sie bitte, dass eine ökumenische Trauung wirklich nur dann sinnvoll ist, wenn beide Partner fest in Ihrer Kirche verwurzelt und engagiert sind.
Egal für welche Form Sie sich entscheiden: Sie sollten nach Möglichkeit immer mit dem katholischen und dem evangelischen Pfarrer sprechen, auch wenn das nicht notwendig wäre. Das entspricht unserer guten geschwisterlichen Nachbarschaft. Für das Pfarrgebiet von Heilig Kreuz sind folgende Pfarrer(innen) zuständig:
– Pfarrer Jörg Zweihoff 05451-2776 (ev. Paulusbezirk = St. Johannes Bosco)
– Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann 05451-2436 und – Pfarrer Reinhard Lohmeyer 05451-18391 (ev. Christusbezirk = St. Ludwig + ev. Markusbezirk = St. Modestus)
Evangelisches Gemeindeamt Ibbenbüren 05451-78276
Pfarrer Björn Thiel 05482-97066 und – Pfarrerin Ulrike Wortmann-Rotthoff ( 05481-3497 (= St. Peter und Paul)
– Evangelisches Gemeindebüro Tecklenburg ( 05482-1078


Materialien zur Vorbereitung:

Vorbereitung der kirchlichen Trauung 2017 Die obigen Infos mit Gottesdienst-Ablaufplänen

Vermählungsspruch (Datei 495) Der „Vermählungsspruch“ wie er Ihnen zum ablesen vorgehalten wird

Damit Sie es schon einmal gesehen haben: Hier das amtliche Formular der Deutschen Bischofskonferenz mit der dazu gehörigen Anmerkungstafel. Alles wird im Gespräch ausführlich erklärt.

Kirchlich heiraten im Bistum Münster

Vom Bistum Münster gibt es eine sehr gute Arbeitshilfe „Auf dem Weg zur kirchlichen Trauung“ in der Reihe „Unsere Seelsorge Praxis“. Weitere Infos und das Heft zum Download unter: Hilfe und Tipps zur kirchlichen Trauung

Hinterlasse ein Kommentar