Es geht weiter: Aufruf zum Kirchenstreik mit der Aktion Maria 2.0!

Es geht weiter: Aufruf zum Kirchenstreik mit der Aktion Maria 2.0!

Herzliche Einladung zur Vorbereitung der Aktion „Maria 2.0“ in unserer Gemeinde

Anlässlich des Missbrauchsskandals in der Katholischen Kirche rufen engagierte Frauen der Heilig Kreuz Gemeinde in Münster alle Frauen zu einem Kirchenstreik auf!

Der kfd-Diözesanverband Münster unterstützt diese Aktion mit Namen Maria 2.0 und ruft alle kfd-Gruppen dazu auf, den Kirchenstreik vom 11. – 18. Mai 2019 aktiv zu unterstützen. Damit knüpft der kfd-Diözesanverband an die bundesweite kfd-Aktion #MachtLichtAn vom Dezember 2018 an, die zur Erneuerung der Kirche aufgerufen hat und an der wir Frauen in St. Ludwig teilgenommen haben

Wir möchten uns am Dienstag, 16. April nach dem Kreuzweg, der um 17 Uhr in der Kirche beginnt und von der kfd vorbereitet wird, ca. gegen 17.30 Uhr im Pfarrzentrum mit allen treffen, die diese Aktion mit unterstützen bzw mitplanen möchten. Wir möchten gemeinsam überlegen, welche Aktion könnten wir  in unserer Gemeinde machen.

Hierzu sind alle Frauen – nicht nur die kfd Frauen – eingeladen. Packen wir es gemeinsam an, wenn wir etwas in der katholischen Kirche verändern möchten.

So streiken die TeilnehmerInnen vom 11.-18. Mai 2019 für die Erneuerung der Kirche:

  • Während des Kirchenstreiks betreten Frauen keine Kirche und verrichten keine Dienste.
  • Sie gestalten den Streik aktiv mit Gottesdiensten auf den Kirchplätzen und vor den Kirchentüren.
  • Symbolisch drücken die Frauen mit weißen Betttüchern ihre Trauer und Mitgefühl, aber auch die Hoffnung auf einen Neuanfang aus. Die weißen Tücher können beschrieben, bemalt, zu langen Ketten verknotet oder auf andere Weise kreativ zum Einsatz kommen. Zu allen Aktionen sind auch Männer eingeladen.  

Die Initiative Maria 2.0 fordert einen umfassenden Neuanfang. In einem offenen Brief an den Papst fordern die Frauen:

  • kein Amt mehr für diejenigen, die andere geschändet haben an Leib und Seele oder diese Taten geduldet oder vertuscht haben,
  • die selbstverständliche Überstellung der Täter an weltliche Gerichte und uneingeschränkte Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden,
  • Zugang von Frauen zu allen Ämtern der Kirche,
  • Aufhebung des Pflichtzölibats und
  • kirchliche Sexualmoral an der Lebenswirklichkeit der Menschen auszurichte
  • Von der kfd Regionalversammlung (ehemals Dekanat) ist eine Aktion am Samstag, 18. Mai um 11.00 Uhr in der Stadt geplant. Ebenfalls sind alle kfd Gruppen aufgerufen selber aktiv zu werden.
  • Weitere Infos gibt es unter www.kfd-muenster.de. Dort kann man auch gleich den Offenen Brief aus Anlass des Sondergipfels zum Thema der sexualisierten Gewalt in der Kirche an Papst Franziskus und die Synode der Bischöfe auf der Petitionsplattform Campact unterschreiben. Die ersten 5000 Unterschriften liegen bereits vor.