2015/14. Gruppenarbeit + Waschtag + Lager-Oscar + Disco

2015/14. Gruppenarbeit + Waschtag + Lager-Oscar + Disco

0.33 Uhr: Das Vorpacken ist zu Ende. Die Kinder denken allerdings noch nicht ans Schlafen…

23.37 Uhr: Es war doch noch Lagerradio. Jetzt helfen die älteren Kinder mit, die Lautsprecherboxen und Kabel abzubauen. Die anderen Kinder zeigen im Augenblick kein Interesse an Schlaf. Draußen sind es immer noch 22 Grad, in den Schlafräumen ist es wärmer.

22.30 Uhr: Was ist das traurig… Das letzte Lied heute.

21.05 Uhr: Die Lager-Oskars sind vergeben – und es geht nahtlos in die letzte Disco!

19.20 Uhr: Nach dem Abendessen (mit vielen Wellen für die Betreuer[innen] und die Küche!) gab es die Ansagen für Morgen (unseren Abreisetag Samstag): kurz vor 8 Uhr Aufstehen (ohne Lagerradio), um 8.15 Uhr die Koffer vor die Tür (der LKW kommt bereits um 7 Uhr und wird mit Fahrrädern und Materialien vorgeladen), dann Frühstücksbuffet, dann spätestens um 9 Uhr in den Wald zur Düne (ab dann wird der Hof schon für die nächste Gruppe geputzt), bis der Bus hier um 11 Uhr losfährt. Wir sind dann mit dem LKW gegen 11 Uhr und mit dem Bus gegen 13 Uhr an der Ludwigkirche.

18.28 Uhr: Sonne, 26 Grad, 68 % relative Luftfeuchtigkeit. In zwei Minuten gibt es das Abendessen. Alle Kinder sind geputzt, die meisten haben auch aufgeräumt und ihre Koffer vorgepackt. Die DVDs für die Kinder sind gebrannt. Zurzeit alles im grünen Bereich. Um 20 Uhr ist die Verleihung der Lager-Oskars, dann die letzte Disco.

16.14 Uhr: Opo macht eine wichtige Durchsage: Einige Kinder haben das Kofferpacken zu genau genommen… „Bitte die Bettwäsche noch nicht in den Koffer packen!“

16.05 Uhr: Burti verteilt Eis. Es ist noch heißer geworden. Eine Korrektur übrigens: „Zehennägel“ gibt es dieses Jahr nicht, da kein Betreuer diese Station übernehmen wollte… Statt dessen Massage auf der Wiese.

15.10 Uhr: Die ultimative Kinderputzaktion hat begonnen. Die Gruppen müssen verschiedene Stationen anlaufen: von Zähneputzen über Duschen und Föhnen bis zum Zehennägelschneiden. Wer nicht dran ist, kann zwischendurch seinen Koffer packen. Draußen knallt die Sonne bei 25 Grad und drückenden 70 % Luftfeuchtigkeit.

13.25 Uhr: Langes Essen. Zu den Eierraviolis (mit Fleisch oder vegetarisch) gab es Apfelmus, Frinkandel, Käseburger, Rührei, zwei Sorten Pudding, Sprühsahne und Wassereis. Dann noch diverse Urkunden (1, 2 oder 3; Fahrradrallye). Die Luftfeuchtigkeit ist mit 76 % unangenehm hoch! Wer noch einmal in die Stadt möchte, muss das jetzt in der Mittagspause tun, gleich werden schon die Fahrradlenker für die LKW-Fahrt umgedreht.

12.20 Uhr: Es laufen vier Brenner für die 100 DVDs – allerdings auf zwei Etagen. Ich muss also für eine Charge jeweils 12 Stufen gehen… In zehn Minuten gibt es Mittagessen: Eierravioli, Rührei und alles, was die Küche noch gefunden hat…

11.29 Uhr: Über 3 GB mit 3272 Dateien (hauptsächlich Bildern) – jetzt ist Schluss mit der Zusammenstellung. Die DVDs für die Kinder werden gebrannt, damit sie sie morgen mit nach Hause nehmen können.

10.48 Uhr: Ungewöhnlich: Auf dem Hof ist gespenstische Ruhe! Draußen ist kein Kind! Drinnen sind fast alle beim Film (oder nutzen ihn als Vorwand zum Schlafen…). Eva und Coco bereiten den Lager-Oscar vor.

Freitag, 7. August 2015, 9.15 Uhr: Am frühen Morgen hatte es teilweise kräftig geregnet. Pünktlich nach dem Frühstück – wie vom Wetterbericht meines Vertrauens vorausgesagt – ist der Himmel aber wieder fast wolkenlos und die Sonne scheint, so dass die Kinder gut spülen können. Vorher hatten wir noch Carla und Lasse zu ihrem 13. Geburtstag gratuliert. Heute Morgen ist Gruppenarbeit. Es soll Betreuer geben, die sich mit ihrer Gruppe verschworen haben, auf die Betten zu gehen… Die Nacht war wohl für alle Beteiligten sehr kurz und anstrengend… Das Wetter soll heute tagsüber sehr schön werden mit bis zu 25 Grad.

Heute steht ein Zeitungsbericht in der IVZ. Da der Artikel gekürzt werden musste, hier der eingeschickte Bericht:

Viel Sonne, Programm, Essen…

85 Kinder aus Heilig Kreuz sind im Sommerlager Hengelo

Ibbenbüren / Hengelo (Gld.)   „Wir beginnen um 14 Uhr. Dann hat jeder seine Station fertig!“ Lagerleiter Jojo Wolf macht klare Ansage vor der Hofolympiade. Für die 13 Betreuer(innen) im Sommerlager Heilig Kreuz kein Problem. Nach einem „Gammelmorgen“ im Zuge der nächtlichen Geister-Rallye (die ersten Sternschnuppen waren zu sehen!) sind sie ausgeruht und hoch motiviert. Zudem haben sich die Ehrenamtlichen monatelang vorbereitet und kommen aus einer Ferienlager-Tradition. Die Regentage sind vorbei, die Sonne scheint: das läuft.

Zur gleichen Zeit in der Küche: Burti Büscher räumt mit seinen drei Mit-Köch(inn)en nach dem Frühstücksbuffet auf. Man muss Mengen im Blick haben: 400 Fischstäbchen waren zu wenig, 35 Kilo Pommes gingen so grade, 400 Frikadellen und Frikandeln punktgenau. Beim Einkauf sofort 100 Liter Milch, Vla-Pudding literweise in vier Geschmacksrichtungen. Morgens zwei Sorten Wurst, drei Sorten Käse, Marmelade und Nougatcreme. Die 85 Kinder essen zuweilen unberechenbar. Wenn gebraten und gekocht wird, muss das Essen für 104 Leute zeitgleich fertig sein – das ist die besondere Kunst. Die Küche meistert das!

Lagerleiterin Eva Grage sitzt derweil über dem Wochenplan. Die AGs werden für Morgen gestrichen, das Wetter ist einfach zu gut. Bei 30 Grad geht es zum zweiten Mal in das Freibad „De Meene“ ins benachbarte Ruurlo: zwei Wasser-Rutschen mit Geschwindigkeitsmessung, ein Riesen-Trampolin, viel Schatten. Die wichtigsten Programmpunkte sind abgehakt: Fahrradrallye (35 Kilometer mit 15 Stationen in 6 Stunden), Wiggel-, Manöver- und Kapitänsspiel, Disco, Gottesdienst, drei Nachtwanderungen, Lagertaufe, „Wer wird Millionär“, Aktionstag „HengeWood“, Betreuer-Suchspiel usw.

Der Kampierbauernhof „De Haverkamp“ ist ideal. Er bietet zwei große Tagesräume mit je zwei Tischplatten und Kicker: viel Platz, um auch zwischendurch zu quatschen oder aus dem Materialraum Spiele zu holen. Die Kinder sind in 14 Gruppen unterteilt und bewohnen 18 Zimmer. Draußen sind großzügige Plätze mit Kicker und Tischtennisplatte und eine riesengroße Wiese mit Fußball- und Volleyballfeld. Einziger Wehmutstropen (aus Sicht der Kinder): zum Einkaufen in der „Stadt“ (Hengelo in der Provinz Gelderland hat 8500 Einwohner) fährt man 20 Minuten mit dem Fahrrad.

→ Wer mehr erfahren will, schaut auf die Homepage von Heilig Kreuz unter www.heiligkreuz.info, wo Pastor Martin Weber alles dokumentiert: die Fotos gehen auf die 2000 zu, es gibt über 50 Videoclips, Karten und viele Berichte.

Die Kinder kommen am Samstag gegen 13 Uhr wieder an der Ludwigkirche an. Wer beim Auspacken des LKW mithelfen kann, ist bereits zu 11 Uhr eingeladen.

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