Brot und Wein: JAHR DER BARMHERZIGKEIT

Brot und Wein: JAHR DER BARMHERZIGKEIT

Zu einem Abend mit Brot und Wein und Wasser laden wir ein an Freitag, 1. Juli 2016, ab 18.30 Uhr im Pfarrhausgarten (bei schlechtem Wetter im Pfarrzentrum) St. Ludwig. Wer möchte, kann etwas zu essen und zu trinken mitbringen. Wer möchte, kann auch für die Orts-Caritas St. Ludwig spenden.

In seinem Buch „JesusLuxus. Die Kunst wahrhaft verschwenderischen Lebens“ (2009) schreibt der Autor Werner Tiki Küstenmacher:
Der Luxus des Feierns: Die Hochzeit in Kana
Die leichte Abendluft ist erfüllt von fröhlicher Musik, von Gelächter und festlicher Stimmung. Es ist Hochzeit in dem kleinen Dorf Kana. Maria ist eingeladen und hat ihren Sohn Jesus mitgebracht, inzwischen ein junger Mann. Es ist sein erstes Wunder, über das berichtet wird und das man sich weitererzählt bis auf den heutigen Tag: Der Wein ist ausgegangen, und Jesus verwandelt sechs große Krüge Wasser in Wein, mindestens 500 Liter (nach Johannes 2,1-12).
Das ist ein echtes Luxus-Wunder. Denn wenn es darum ginge, eine Party zu retten, dann hätte auch eine Art soziales Wunder gereicht: dass die Menschen fröhlich weiterfeiern mit Wasser. Oder dass sich auf wunderbare Weise ihre Trinkgeschwindigkeit verringert und der Wein so bis zum nächsten Morgen reicht. Aber nein, Jesus erschafft wirklichen Wein, und sogar einen so guten, dass seine Qualität ausdrücklich in der Geschichte erwähnt wird.
Ausgelassen feiern zu können, ist ein JesusLuxus, der wichtig und relativ einfach umzusetzen ist. Eine Feier ist nicht lebensnotwendig. Man könnte in einer schlichten Zeremonie heiraten. Ganz ohne Wein oder mit nur einem kleinen Glas für jeden. Aber es gibt im ganzen Alten und Neuen Testament keinerlei solche Anweisungen. Es darf gefeiert werden. Lachen hat seine Zeit, Weinen hat seine Zeit, so hat es schon König Salomo in seinem Predigerbuch gesungen.


Dies ist eine Veranstaltung unserer Gemeinde zum außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. In einer Handreichung des Bistums Münster zu den „Pforten der Barmherzigkeit im Bistum Münster“ heißt es: BARMHERZIGKEIT TEILEN

Mein Weg durch die Pforte der Barmherzigkeit führt mich zu Gott. Hier begegne ich ihm. Hier erfahre ich seine Nähe. Hier stoße ich auf die Quelle, die mich in meinem Glauben stärkt – und in meinem Leben.

Diese Pforte der Barmherzigkeit kann ich mit in mein Leben nehmen. Ich kann im Alltäglichen Pforten der Barmherzigkeit entdecken, sie öffnen, hindurchgehen.

Aus diesem Zuspruch heraus finde ich zu mir. Ich gehe auf Menschen zu. Ich tue Gutes im Namen Gottes: Werke der Barmherzigkeit – ein lebendiges Zeugnis über Gottes Wirken im Leben der Menschen. Ich bin im Namen Gottes tätig, sein Ohr, seine Hand, sein Herz.