Freifunk in St. Peter und Paul

Freifunk in St. Peter und Paul

Fr., 28.08.2015   WN-Online

Freies WLAN in Brochterbeck

Ein Knoten für die Freifunker

In Brochterbeck funktioniert das freie WLAN bereits. Im Bürgergarten neben der Kirche sowie im Umfeld des Pfarrhauses ist der Empfang sehr gut..

In Brochterbeck funktioniert das freie WLAN bereits. Im Bürgergarten neben der Kirche sowie im Umfeld des Pfarrhauses ist der Empfang sehr gut.. Foto: -alv-

Tecklenburg-Brochterbeck –

Freies WLAN in allen vier Ortsteilen: „Das möchten wir koordinierend unterstützen“, sagte Bürgermeister Stefan Streit jüngst in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Während in der Verwaltung darüber nachgedacht wird, ist Brochterbeck schon einen großen Schritt weiter. Dort hat das Netz der Freifunker bereits einen neuen Knoten bekommen.

Von Ruth Jacobus
Die katholische Kirchengemeinde in Brochterbeck hat den ersten Freifunkrouter Tecklenburgs eingerichtet. Freifunk ist eine Initiative, die unabhängig von kommerziellen Firmen ein Funknetz aufbaut.

Auch der Brochterbecker Arbeitskreis Flüchtlinge freut sich über die Initiative der Kirchengemeinde, haben doch nun insbesondere die Flüchtlinge einen kostenlosen Internetzugang und können so Kontakt zu ihren Familien halten.

Allen Besuchern des Bürgergartens steht im Umfeld des Pfarrhauses ab sofort der neue Knoten zur Verfügung. Der zweite Knoten wird in wenigen Tagen im Pfarrheim aufgestellt, heißt es in einer Ankündigung der Kirchengemeinde. Das wird besonders die Jugendlichen aber auch die Touristen erfreuen.

Auch die Interessengemeinschaft (IG) Brochterbeck hat diese Initiative aufgenommen und möchte sich für den Ausbau des Brochterbecker Freifunknetzes einsetzen. Die Freifunkinitiative kann jeder über seinen Internetzugang unterstützen, erforderlich ist lediglich ein zusätzlicher Router, der ab etwa 20 Euro erhältlich ist.

Freies WLAN für ganz Tecklenburg möchte die Stadt in Zusammenarbeit mit den Interessengemeinschaften erreichen. In Leeden werde sich sicherlich die Teutel engagieren wollen, mutmaßte Stefan Streit in der Ausschusssitzung. Dort biete sich das Stift-Ensemble an.

Zwar bieten auch die Telefondienstleister freies WLAN an, doch diese seien teurer. Man solle besser dem Ibbenbürener Beispiel folgen. Dort wird ebenfalls das Freifunk Netzwerk genutzt, genauso wie in Brochterbeck.

IVZ_2015_08_29_Freifunk