HEILIGES JAHR der Barmherzigkeit

HEILIGES JAHR der Barmherzigkeit

Vom 8. Dezember 2015 bis 20. November 2016 findet das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit statt.

Barmherzigkeit hat viele Gesichter. Davon erzählt die Bibel.
Das bestätigt auch das alltägliche Leben. Eltern geben ihren Kindern mehr, als sie verdienen. Die Freundin verzeiht ihrem Freund einen Fehler. Der Kollege übernimmt eine Aufgabe für seine Kollegin, die im Moment nicht die volle Leistung erbringen kann. Die Lehrerin lässt bei einem Schüler eine Fünf gerade sein. Der Nachbar unterstützt den anderen bei einer Party, obwohl beide ständig wegen der Gartengestaltung miteinander streiten. Bürger wählen einen Politiker, obwohl dieser ein wichtiges Wahlversprechen nicht gehalten hat. Die Ärztin nimmt noch einen Patienten, obwohl sie längst Feierabend hätte. Menschen bleiben in der Kirche, obwohl sie von ihr enttäuscht wurden. Fremde werden in unserem Land aufgenommen, auch wenn einige von ihnen mehr kosten, als sie erbringen. Beispiele aus dem alltäglichen Leben, die zeigen: Wo Barmherzigkeit eine treibende Kraft ist, erhalten Menschen mehr Gutes, als ihnen zusteht.

Papst Franziskus hat eingeladen, in den Bistümern Pforten der Barmherzigkeit zu öffnen. Wir werden dies auch im Bistum Münster tun; am Dom in Münster, an der Gastkirche in Recklinghausen, an der Wallfahrtskirche in Kevelaer und am Kirchenforum St. Peter in Oldenburg. Zudem werden wir in der Österlichen Bußzeit ein Internetportal als Pforte der Barmherzigkeit öffnen. Die wichtigste Pforte der Barmherzigkeit aber ist jeder einzelne Mensch. Das menschliche Herz als Pforte der Barmherzigkeit gestalten (lassen), ist die lebenslange Aufgabe aller Christinnen und Christen.

Mit Klick auf das Bild: Download der Broschüre des Bistums Münster zur „Barmherzigkeit“:

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Pforten der Barmherzigkeit im Bistum Münster: Münster, Recklinghausen, Oldenburg und Kevelaer.

Zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit: Seite des Vatikans, der Deutschen Bischofskonferenz und des Bistums Münster.

„In principio erat misercordia…“ (Johannes 1 neu interpretiert von Norbert Arntz))

᾽Εν ἀρχῇ ἦν ὁ ελεος

 

Im Anfang war die Barmherzigkeit,

und die Barmherzigkeit war bei Gott,

und die Barmherzigkeit war Gott. 

Im Anfang war sie bei Gott.

Alles ist durch die Barmherzigkeit geworden,

und ohne die Barmherzigkeit wurde nichts, was geworden ist. 

In ihr war das Leben,

und das Leben war das Licht der Menschen. 

Und das Licht leuchtet in der Finsternis,

und die Finsternis hat es nicht überwältigt. 

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. 

Sie war in der Welt,

und die Welt ist durch sie geworden,

aber die Welt erkannte sie nicht. 

Sie kam in ihr Eigentum,

aber die Seinen nahmen sie nicht auf. 


Allen aber, die sie aufnahmen,

gab sie Macht, Söhne und Töchter Gottes zu werden,

allen, die an ihren Namen glauben, 

die nicht aus dem Blut,

nicht aus dem Willen des Fleisches,

nicht aus dem Willen des Mannes,

sondern aus Gott geboren sind. 

Und die Barmherzigkeit ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt,

und wir haben ihre Herrlichkeit gesehen,

die Herrlichkeit des einzigen Kindes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. 

Aus ihrer Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. 

Barmherzigkeit

Der Name Gottes ist Barmherzigkeit

In seinem ersten Buch als Papst formuliert Franziskus das Herzstück seines Pontifikats. Für alle Gläubigen, aber auch für nachdenkende Menschen ohne konfessionelle Bindung, erläutert er die zentrale Botschaft der Barmherzigkeit – in der ihm eigenen einfachen und direkten Sprache. Dabei gibt Franziskus persönliche und bislang unbekannte Einblicke in seine Erfahrungen als Priester und erläutert seine Motive für das außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit. Diese ist nichts Geringeres als Ausdruck für die Liebe Gottes.

Eine Offenbarung für alle, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind und einen Weg des Friedens, der Besinnung und Versöhnung gehen wollen.

Der Name Gottes ist Barmherzigkeit
Originaltitel: Il nome di Dio è Misericordia
Originalverlag: Edizioni Piemme S.p.a.
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 128 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-466-37173-0
€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Kösel
Erschienen: 12.01.2016