Israel/Jordanien 2014, Tag 1: Tel Aviv, Haifa, Ein Gev

Israel/Jordanien 2014, Tag 1: Tel Aviv, Haifa, Ein Gev

Um 3 Uhr gehen zwei Wecker – sicher ist sicher. Ich hatte mich bereits am Vorabend um 19 Uhr zu Bett begeben und war tatsächlich das ein oder andere Mal zwischendurch auch eingeschlafen. Ich fühle mich einigermaßen wohl. Nach 16 Uhr war mir auch über die Nacht nichts mehr eingefallen, was ich vielleicht vergessen hätte.
Um 4.15 Uhr werde ich abgeholt, und über Brochterbeck geht es zum FMO. In der Nacht hat es gefroren, die Autos auf den Dauer-Parkplätzen sind vereist. Fast alle sind schon da und eingecheckt (Martina Lampe hatte am Vortag schon die Sitze reserviert). Mein Koffer wiegt 21,9 Kilogramm, das geht. Ohne Probleme geht es durch die Sicherheitskontrolle, dann zur Kaffeebar für den Kakao. Jetzt sind wir so schnell, dass wir noch eine ganze Stunde warten müssen. Mit etwas Verspätung geht der Flug nach München los (mit einer größeren Maschine), da die Tragflächen noch enteist werden müssen.
Pünktlich kommen wir in München an – auf dem Außenfeld. Das bedeutet eine gefühlte Stadtrundfahrt mit dem Bus durch München. Eine Stunde Aufenthalt. Genauere Kontrollen für den Flug nach Tel Aviv, aber ohne Probleme. Im Flugzeug müssen wir noch auf 18 Passagiere warten, die offensichtlich aus der Diözese Etienne dazu kommen. Der Flug dauert 3 Stunden und 10 Minuten, es gibt gutes Mittagessen (auch wenn der gebratene Cheddar-Käse etwas nach Huhn schmeckt), und Ausblicke auf den Berg Athos.
Pünktlich sind wir in Tel Aviv. Die Gänge sind hier so weitläufig, dass das Gepäck schon eher auf Rollband 7 ist als wir. Von einem Guide werden wir bis zu unserem Guide Uri geführt, bei der Einreise gibt es eine Art ausgedrucktes Visum, alles ist unkompliziert und freundlich. Draußen am Kleinbus aus Nazareth ist es warm (über 20 Grad) und mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Guide Uri lenkt uns durch zwei Staus hindurch zunächst nach Haifa (liegt fast auf der Strecke zum See Genezareth), seiner Geburtststadt, natürlich „die schönste Stadt Israels“, was er mehrfach betont. Oberhalb des Zentrum haben wir einen tollen Ausblick auf das Heiligtum der Bahai und die Hafenstadt. Dann schnell die neue Schnellstraße Richtung Tiberias, dort aber südlich vorbei und am Südufer des Sees östlich nach Ein Gev zum Hotel. Begrüßung mit Grapefruitsaft, schnelle Zimmervergabe, sehr schöne kleine Apartements in Seenähe. Gutes Abendessen. Und hier sind überall katholische deutsche Pilgergruppen: der Bischof von Augsburg mit vielen jungen Leuten (und Priesterkleidung) und eine Gruppe aus Beckum/Borken (mit einigen Bekannten!).
Das Internet auf den Zimmern funktioniert nicht so ganz, darum dieser Bericht aus der Bar. Guide Uri schockiert mich etwas, als er erst jetzt (!) sagt, dass es in unserem Bus auch Wlan gibt!!!!
Nach dem Abendessen noch unter dem Speisesaal eine Absprache mit der Gruppe – und totmüde ins Bett. Das war ein sehr schöner Tag und Einstieg heute!

Fotos unter: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10202272917639205.1073741866.1078743518&type=1&l=b274923311

Videoclip: Gemütlicher Abend in Ein Gev

Israel 2014 03 25 Tel Aviv Haifa Ein Gev auf einer größeren Karte anzeigen


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