Israel/Jordanien 2014, Tag 7: Wüste Rum und Eilat

Israel/Jordanien 2014, Tag 7: Wüste Rum und Eilat

Heute morgen ging schon wieder der eigene Wecker nicht, ich muss sehen, was die App macht. Der Hotelruf weckt aber rechtzeitig um 6.30 Uhr. Um 7 Uhr ein gewohnt üppiges Frühstück, wir sich die einzigen Gäste im Haus. Getränke abrechnen, Koffer packen. Ich muss mir ein neues Versteck für die Putzfrau ausdenken: das Geld unter dem Kopfkissen war bereits von einem anderen Kontrolleur des Hotels abkassiert worden…
Eine Stunde dauert die Busfahrt nach Süden über den alten Königsweg bis zur Wüste Rum, hier besser als Wadi Ram bekannt. Wir steigen nach einem kurzen Informationsfilm um auf drei Jeeps, die uns für zwei Stunden in die Stein- und Sandwüste bringen. Mein Wagen hat bereits über 500000 Kilometer drauf, muss zum Anlassen kurz geschlossen werden und hat ein größeres Loch neben dem Schaltknüppel, durch das man den Sandboden sehen kann… An drei Stellen steigen wir aus: zunächst an genau der Stelle, wo Peter O’Toole im Film „Lawrence von Arabien“ seine Besucher in das Wadi führt, dann bei einigen Felszeichnungen, wo wir in einem Beduinenzelt einen schönen Tee mit speziellen Gewürzen bekommen (zwei Säckchen gekauft), dort einen kleinen Gottesdienst halten, schließlich an einer Gedenkstätte für Lawrence von Arabien. Eine beeindruckende Fahrt durch die Wüste vor grandioser Felslandschaft! Am Besucherzentrum machen wir noch eine kurze „Gesundheitspause“, einige kaufen sich Gruppenbilder, die vor der Abfahrt gemacht worden waren.

Videoclip: Jeep-Fahrt durch die Wüste Rum
Der Bus bringt uns nach einer weiteren Stunde nach Akaba zur Grenze. Die Formalitäten sind in Jordanien schnell gemacht, hier ist auch nichts los. Den Duty-Free-Shop muss der Helfer der Reiseagentur noch schnell für uns öffnen lassen… Mit dem Koffer gehen wir durch Niemandsland zur israelischen Grenze. Auch dort sind die Formalitäten zwar genau (fast alle müssen ihr Handgepäck öffnen, alles wird durchleuchtet), aber freundlich und schnell. Uri erwartet uns bereits. Unser Bus bringt uns nach 10 Minuten zum Hotel Nova, das direkt neben dem Flughafen von Eilat liegt (das wird mir aber nichts ausmachen, da ich mit meinen Ohrenstopfen bereits in Amman und Petra nicht den Muezzin gehört habe). Ansonsten ist hier alles tadellos: ich habe ein Eck-Appartement mit zwei Zimmern, einer Kochnische und einem Bad, mit zwei Balkonen und zwei Fernsehern – und einer sehr guten Internetverbindung! Während einige zum Essen in die Stadt gehen, will Franziska mit dem Hotel-Fahrrad die paar Minuten bis zum Strand am Roten Meer fahren (zu Fuß sollen es 10 Minuten sein – über das Flughafengelände…). Ich komme mit dem großzügigen frischen Obstteller ganz gut bis zum Abendessen um 18.30 Uhr klar. Bis dahin möchte ich auch die Bilder und Videoclips der letzten Tage nachladen. Aber da kommt schon einiges zusammen. In der Wüste waren es heute vormittag 31 Grad, jetzt um 18 Uhr sind es in Eilat immer noch 27 Grad. Meine zwei Klimaanlagen arbeiten auf höchster Stufe…

Und hier die Bilder vom heutigen Tag!

 


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