"Katholiken gegen Freihandelsabkommen"

„Katholiken gegen Freihandelsabkommen“

Die aktuellen Vorschläge zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) sowie der Vertragstext zum Abkommen mit Kanada (CETA) haben heftige Kritik in der katholischen Kirche ausgelöst.

In einem Diskussionspapier hat das Kommissariat der Deutschen Bischöfe gegenüber der Aufnahme des Investitionsschutzes „schwerwiegende politische und verfassungsrechtliche Bedenken“ geäußert. „Je mehr Sicherheit der Staat dem Investor bezüglich des rechtlichen und tatsächlichen Investitionsfeldes zusagt, desto stärker verliert er selbst die Fähigkeit, dieses Umfeld politisch zu gestalten.“ Kritik übt das Katholische Büro auch an den Folgen eines Freihandelsabkommens für Entwicklungsländer. „Der Abschluss regionaler und bilateraler Freihandelsabkommen zwischen hochentwickelten Industrieregionen sind in jedem Fall nachteilig für Entwicklungs- und Schwellenländer, wenn dadurch Bemühungen um multilaterale Handelsvereinbarungen, von denen alle Staaten profitieren, unterminiert und geschwächt werden“, so die Bischofsvertretung in Berlin.

Diskussionspapier des Kommissariats der deutschen Bischöfe – Katholisches Büro in Berlin – zur TTIP und zum CETA (25.11.2014)

KAB Impuls 2/2015: Katholiken gegen Freihandelsabkommen

Österreichische Diözesen rufen zur Beteiligung an Protestmärschen auf (16.4.2015)

Die Umweltbeauftragten der österreichischen Diözesen rufen zur Teilnahme am Aktionstag gegen das „Transatlantische Freihandelsabkommen“ am 18. April 2015 auf.

KAB Impuls 2015 02 12 Freihandelsabkommen