Katholikentag - was ist das?

Katholikentag – was ist das?

Seit knapp 170 Jahren versammeln sich beim größten deutschen Laientreffen Katholiken und Gläubige aller Konfessionen zum Dialog. Katholikentage sind bunt, vielfältig, ernst und fröhlich, geistlich und politisch zugleich. Hier versammeln sich Menschen, die das Evangelium leben, die miteinander beten, feiern und diskutieren wollen. Ob jung oder alt, sie wollen ihren Glauben in der Gemeinschaft als etwas Lebendiges erleben, neue Kraft schöpfen für den Alltag in Gemeinden, Verbänden und Initiativen.

Gleichzeitig sind Katholikentage ein Ort, an dem sich Katholiken den politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen ihrer Zeit stellen und nach Wegen suchen, die Welt aus ihrem Glauben heraus zu gestalten. Viele Impulse für Kirche und Gesellschaft gehen von den Katholikentagen aus.

Veranstaltet wird der Katholikentag vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). In der Regel findet alle zwei Jahre ein Katholikentag statt, jedes Mal in einer anderen Stadt. Vor Ort wird gemeinsam mit der gastgebenden Diözese – 2018 ist dies das Bistum Münster – ­ein eigener Trägerverein gegründet und eine Geschäftsstelle errichtet. Dort laufen die operativen Fäden zusammen, werden Bühnen geplant, Lagerflächen koordiniert, die Pressearbeit gemacht und bekommt das Programm seinen Feinschliff, nachdem es durch ehrenamtliche Arbeitskreise ausgearbeitet wurde.