Keimzelle der Politik ist die kommunale Ebene – CDU-Generalsekretär Löttgen zu Besuch bei der KAB St. Johannes Bosco

CDU-Generalsekretär Löttgen zu Besuch

v.l. Markus Weweler, Beate Schnittger, Bodo Löttgen

Bildungs- und Diskussionsveranstaltungen mit Politikern aus Bund und Land sind fester Bestandteil im Programm der KAB St. Johannes Bosco. Die angeregte Diskussion im Anschluss an den Vortrag von CDU NRW-Generalsekretär Bodo Löttgen machte deutlich, wie stark das Interesse an aktuellen Themen ist.

Zu Anfang seiner Rede stellte Löttgen seine persönliche Vita vor. Schon sein Großvater und Vater waren in der Kommunalpolitik eng verwurzelt und so wurde es ihm in die Wiege gelegt – Politik war zu Hause immer präsent. Keimzelle der Politik sei die kommunale Ebene, so Löttgen.

Löttgen kritisierte, dass das Land NRW den Straßenbau in absehbarer Zeit nicht weiter fördern wird. 44 Mio. Euro sind vom Land NRW an den Bund zurücküberwiesen worden, weil keine Planungen für Straßenbau durch Bauexperten vorliegen. In diesem Zusammenhang wurde noch einmal auf die wichtige Ortsumgehung K24n in Laggenbeck hingewiesen.

Ein weiteres Thema war der Landesentwicklungsplan, der als Startschuss zum Ausbluten ländlicher Regionen, zu denen auch das Tecklenburger Land gehört, gewertet wurde. Löttgen betonte, das die kommunale Selbstverwaltung ein Gut an sich ist. Sie braucht Finanzen und Freiheit. Nicht die Landesregierung in NRW sondern das Rathaus in Ibbenbüren muss über die Belange vor Ort entscheiden. Der Landesentwicklungsplan ist für ihn „eine Bevormundung des ländlichen Raumes“.

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CDU-Generalsekretär spricht im Boscohaus

 

Markus Weweler