Konfessionsübergreifender Kommunionempfang: kfd ermutigt weiter zu eigenen Gewissensentscheidungen

Konfessionsübergreifender Kommunionempfang: kfd ermutigt weiter zu eigenen Gewissensentscheidungen

Ökumene:

Die kfd plädiert für die baldige Verwirklichung gegenseitiger Gastfreundschaft in Eucharistie- und Abendmahlsgemeinschaft.

Foto: pixabay

 

kfd unterstützt Bemühungen um gemeinsamen Kommunionempfang konfessionsverbindender Paare

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. stärkt Kardinal Marx als Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz in seinen Bemühungen um die Eucharistiegemeinschaft.

Seit vielen Jahren gehen Frauen und Männer als konfessionsverbindendes Paar in Absprache mit ihrem Pfarrer oder aufgrund eigener Gewissensentscheidungen gemeinsam zur Kommunion.

Sie geben so ihrer Sehnsucht nach Eucharistiegemeinschaft Ausdruck und leben bereits teilweise die Vision von einer Einheit der Kirche in versöhnter Verschiedenheit.

Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende: „Die pastorale Praxis vor Ort hat die Erlaubnis- bzw. Verbotsdiskussion des Lehramtes längst eingeholt. Für konfessionsverbindende Paare ist oft nicht nachvollziehbar, dass die/der evangelische Partner/in nicht die Eucharistie empfangen darf. Oft suchen Paare daher eine private Lösung. Unsere Vision ist deshalb die baldige Verwirklichung gegenseitiger Gastfreundschaft in Eucharistie- und Abendmahlsgemeinschaft, wo sie noch nicht besteht.“

„Ökumene bewegt Frauen – Frauen bewegen Ökumene“

Aus dem kfd-Positionspapier „Ökumene bewegt Frauen – Frauen bewegen Ökumene“:

„Wir sind überzeugt, dass die Einheit der Kirche in versöhnter Verschiedenheit möglich ist. Wir glauben, dass Wege der Versöhnung gegangen werden können, Heilung von Verletzungen möglich ist und neue Perspektiven sich eröffnen. Wir blicken mit großer Hoffnung auf das gemeinsame und tragende Zeugnis unseres Glaubens und die Vertiefung der ökumenischen Gemeinschaft.“

Quelle: Pressebericht kfd-Bundesverband vom 5. Juni 2018