Neapel 2015/1. Die Anreise

Neapel 2015/1. Die Anreise

Um 3 Uhr klingelt der Wecker – das wird ein langer Tag. Die letzten Dinge in den Koffer und das Handgepäck, ein kurzes Frühstück mit früher Tageszeitung, dann hole ich drei weitere Leute unserer 32-köpfigen Reisegruppe ab und bin kurz vor 5 Uhr am FMO. Einige sind schon vor uns da. Parken auf dem P4. Gisela hatte die Bordkarten bereits ausgedruckt, so dass das einchecken des Gepäcks relativ schnell vor sich geht. Der Sicherheitscheck dauert länger – auch wenn alle drei Stationen diesmal offen sind. Wir sind nicht die einzigen am Flughafen, eine Stunde später werden auch die Santiago-Pilger mit Weihbischof Hegge ihre Chartermaschine besteigen.

Der Flug nach München dauert eine Stunde, es gibt eine Schokowaffel zum Frühstück. Und einen schönen Sonnenaufgang über den Wolken kurz vor der bayerischen Landeshauptstadt. Dort mit dem Bus zum Gate, dann zum geänderten G15, dort – wie immer in München der Ritus – mindestens einen Lufthansa-Kakao. Wir haben eine Stunde Aufenthalt.

Der Flug nach Neapel startet zügig, die letzten haben gerade ihre Plätze eingenommen, da geht es auch schon los, schnell noch die Sicherheitseinweisungen. Ab Reihe 21 (da sitze ich) gibt es dann trotz früher Zeit (ca.10 Uhr) den ersten Rot- und Weißwein. In der letzten Reihe wird unseren Leuten der Wein geradezu angepriesen: „Gehören Sie nicht auch zu dieser Reisegruppe!?“. Püntliche Landung in Neapel. Beim Aussteigen in den Flughafenbus schon spürbar die Wärme.

Dann etwas Stress. Wir werden zu Gepäckband 3 geführt, dann per Ansage zu Band 5. Dort fehlt dann der Koffer von Franziska. Langes Warten und Suchen, dann kommt Franziskas Koffer ganz unerwartet als allerallerletzter endlich an! So müssen Cesare und unser Busfahrer Mateo etwas warten. Herzliche Begrüßung. Etwas langer Weg mit den Koffern zum Busbahnhof, da vor dem Terminal gebaut wird.

Kurze Fahrt zum Priesterseminar, wo Cesare ein Zimmer hat. Auf dem großen Panoramaplatz draußen werden wir großzügig mit einem Mittagsimbiss bewirtet. Dann geht es zwei Etagen hoch in Cesares Mini-Wohnung. Alles ist aufgeräumt… Noch eine Etage hoch auf das Dach mit herrlichem Blick über die Stadt. Es gibt Wolken und Sonne, es ist angenehm warm.

Weiter geht es kurz die Straße herunter zur theologischen Falkultät, wo Cesare 40 Jahre gelehrt hat und in Kürze seine offizielle Verabschiedung stattfindet. Überall wird er herzlich begrüßt. Wir gehen in die Aula, durch die Bibliothek und in „seinen“ alten Hörsaal. Schöne Erinnerungen werden wieder wach.

Schließlich bringt uns der Bus über die Tangentiale und die Schnellstraße am Vesuv und an Pompeji vorbei nach Sorrent. Auf der Fahrt machen wir an einer steilen Straße eine kurze Fotopause und haben einen ersten Blick auf unser Zuhause für diese Woche. An einer Tankstelle unterhalb des Hotels müssen wir in einen kleineren Hotelbus umsteigen, da das Hotel Cristina am Hang nicht mit dem großen Bus erreichbar ist. Mit zwei Fahrten kommen wir gut an und erhalten schöne Zimmer in einem sehr schönen Hotel. Überall der wunderbare Blick auf den Golf von Neapel.

Um 19.15 Uhr ist das Abendessen. Es gibt Fisch oder Schwein, zwei Vorspeisen, leckeren Nachtisch, Hausweine oder anderes. Dann müssen sich die Teilnehmer(innen) entscheiden, ob sie sich noch nach dem langen und anstrengenden Tag im Foyer des Hotels zusammen setzen…

Martin Weber

 

Neapel 2015/1. Anreise

Die Lücken in der Aufzeichnung sind Tunnel! Der neue Tunnel Richtung Sorrent ist 5 Kilometer lang!