Pfarrer Dr. Klaus Schmöle gestorben

Pfarrer Dr. Klaus Schmöle gestorben

Er war von 1989 bis 1991 Pfarrer in Brochterbeck.

Heimgegangen zu Gott, unserem Vater, ist am Sonntag, dem 7. Januar 2018,
Pfarrer em. Dr. Klaus Schmöle.
Er wurde am 29. November 1939 in Münster geboren. Die Priesterweihe empfing er am 3. Dezember 1964 in Münster. Anschließend übernahm er eine Vertretungsstelle in Duisburg (Rheinhausen) St. Joseph. Ein Jahr darauf wurde er zum Kaplan in Recklinghausen St. Paulus ernannt. Im Jahr 1967 wurde er Religionslehrer am Gymnasium in Kleve und Subsidiar an der Propsteikirche St. Mariä Himmelfahrt ebenda. Im darauffolgenden Jahr wurde er zum Studium freigestellt und war gleichzeitig Geistlicher Leiter des Albertus-Magnus-Kollegs in Münster. Im Jahr 1970 wurde er Assistent an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Zum Pfarrer in Warendorf St. Laurentius wurde er 1974 ernannt. Im Jahr 1997 wurde er zum Pfarrer in Nottuln (Darup) St. Fabian und St. Sebastian und zum Mitarbeiter in der Theologenausbildung im Collegium Borromaeum in Münster ernannt. Im Jahr 1980 wurde er zum Pfarrer in Münster Heilig Kreuz ernannt und war weiterhin Mitarbeiter in der Theologenausbildung im Collegium Borromaeum. Die Ernennung zum Pfarrer in Tecklenburg (Brochterbeck) St. Peter und Paul erhielt er 1989 und war weiterhin Mitarbeiter in der Theologenausbildung im Collegium Borromaeum. Im Jahr 1991 wurde er zum Rektor mit dem Titel Pfarrer in Cloppenburg (Stapelfeld) Hl. Kreuz und zum Geistlicher Rektor an der Akademie und Heimvolkshochschule Kardinal-von-Galen ernannt. Zum Pfarrdechant in Ahlen St. Bartholomäus wurde er im Jahr 1993 ernannt. 1995 wurde er freigestellt für die Aufgabe als Dozent an der Theologisch-Pädagogischen Akademie in Berlin. Im Jahr 1998 wurde er zum Spiritual der Heiligenstädter Schulschwestern im Bergkloster Bestwig ernannt und übernahm eine Lehrertätigkeit bei der Religionslehrerfortbildung des Erzbistums Paderborn. Seit 2009 lebte er als Emeritus in Münster (Nienberge) St. Sebastian und im Jahre 2012 zog er nach Nordwalde.
Das Requiem für den Verstorbenen ist am Freitag, dem 12. Januar 2018 um 10:30 Uhr in Münster St. Mauritz (Sankt-Mauritz-Freiheit 22, 48145 Münster). Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof von St. Mauritz.

 


„Denn wer aufrichtig und ohne Vorbehalt einen Sterbenden begleitet, der setzt sich damit schon ein Stück weit seinem eigenen Tode aus. Er lebt also selbst am Rande des Todes durch die Identifikation mit dem Sterben des anderen. Darin besteht sein Christus-Dienst, den er vollzieht: daß er sich selbst in Solidarität zu seinem sterbenden Bruder mit dem Stigma des Todes behaftet. Und wenn dieser Christus-Dienst, den wir alle irgendwann einmal zu leisten haben und dem wir uns als Christen nicht entziehen dürfen, auch getragen wird vom Gebet und Sakrament, dann geben wir damit zu erkennen, daß unsere Ohnmacht und Hilflosigkeit vor diesem Abgrund das lebenschaffende Erbarmen des mit-leidenden Gottes gegen die Tödlichkeit des Todes anruft.“

Theologische Gedanken zur Wechselbeziehung von Tod und Leben, Klaus Schmöle