Pfarrer em. Hubert Oelgemöller ist tot

Pfarrer em. Hubert Oelgemöller ist tot

Pfarrer Hubert Oelgemöller ist in der Nacht zum 16. September 2014 in Ibbenbüren gestorben. Der 81-jährige lebte zuletzt im Haus St. Hedwig in Püsselbüren.

Das Requiem für Hubert Oelgemöller ist am Montag, dem 22. September 2014, um 13 Uhr in der Kirche Herz Jesu Püsselbüren (Zum Esch 7, 49479 Ibbenbüren), anschließend die Beisetzung auf dem Friedhof in Püsselbüren (Bohnenweg 15, 49479 Ibbenbüren).

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14-09-16 Oelgemöller Hubert

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geb. 10.04.1933 in Ibbenbüren

Priesterweihe am 02.02.1961 in Münster

1961 Kaplan in Emsdetten St. Marien

1965 Kaplan in Ennigerloh St. Jakobus

1972 Pfarrer in Moers (Rheinkamp-Meerbeck) St. Barbara

1982 Pfarrer in Bocholt (Mussum) Maria Trösterin

2002 Pfarrer in Maria Trösterin und Vicarius Cooperator in Dreifaltigkeit, St. Ewaldi, St. Peter und St. Peter und Paul in der Seelsorgeeinheit Bocholt-Süd

10.04.2008 Emeritierung; Umzug ins Haus St. Hedwig Ibbenbüren-Püsselbüren


 

IVZ 2.2.2011 (IVZ_2011_02_02):

Seine Berufung hat der Pfarrer nie bereut
Pfarrer em. Hubert Oelgemöller feiert Jubiläum

-sp- IBBENBÜREN. Das große Kreuz mit dem gekreuzigten Jesus bestimmt den Raum. „Früher hatte ich ein größeres Wohnzimmer“, sagt Pfarrer emeritus Hubert Oelgemöller fast entschuldigend. Es hängt dort, weil Jesus sein Leben geprägt hat. Heute und am Sonntag feiert der Püsselbürener sein 50-jähriges Priesterjubiläum. „Wunderschön“ findet er seine Wohnung im Betreuten Wohnen des St.-Hedwig-Hauses, in dem er seit gut zwei Jahren wohnt. 2008, da war er gerade 75 geworden, musste er sich entscheiden, wohin er wollte. „Das war nicht einfach“, erinnert er sich. 16 Jahre war er da in Bocholt-Mussum Pfarrer in St. Maria Trösterin gewesen. „Erst wollte ich da bleiben. Aber ich wollte dem neuen Pfarrer auch nicht in die Quere kommen.“ Pastor Oelgemöller entschied sich für Püsselbüren, denn im Tecklenburger Land wohnen viele seiner Geschwister. Am Prozessionsweg in Püsselbüren wuchs Oelgemöller mit zehn Geschwistern auf. Der Vater war Bergmann, die Mutter Hausfrau. „Ich bin in einem religiösen Haus groß geworden“, erzählt er. Nach der Volksschule besuchte er sechs Jahre das Carolinum in Osnabrück, bevor er ans Gymnasium in Ibbenbüren wechselte. In Münster und Freiburg studierte er anschließend Theologie. Zwei Jahre arbeitete er auf dem Pütt Mieke und der Zeche, auch unter Tage, um das Studium zu finanzieren. Am 2. Februar 1961 wurde er zum Priester geweiht. Nach Stationen als Kaplan in St. Marien in Emsdetten und St. Jakobus in Ennigerloh übernahm Oelgemöller 1973 die Gemeinde St. Barbara in Moers-Meerbeck und St. Lucia in DuisburgBaerl. Von 1982 bis 2008 folgte dann die Gemeinde in Bocholt. In Püsselbüren zurück, half Oelgemöller zunächst in der Gemeinde Herz Jesu und im Hedwigsheim. Nach zwei Schlaganfällen musste er den Dienst in der Kirche aufgeben. Allerdings feiert er weiterhin viermal die Woche Gottesdienst mit den Bewohnern in der Kapelle im Alten heim. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, erzählt er. Das liege auch daran, dass er die Begegnungen mit Menschen sehr schätze, gerne auf sie zugehe. Dass er Pfarrer geworden sei, habe er nie bereut. Früher sei der Beruf vielleicht noch schöner gewesen . „Ich habe fast alle in meiner Gemeinde gekannt.“ Das falle den Pfarrern mit den großen Gemeinden heute sehr schwer. Das Priesterjubiläum feiert Pfarrer em. Oelgemöller am heutigen Mittwoch um 9.30 Uhr in der Kapelle des St.-Hedwig-Hauses, anschließend ist Empfang im Hedwigsheim. Die etwas größere Feier ist am Sonntag, 6. Februar, 9 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche. Anschließend ist Empfang im Jugendheim.

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Mussumer feiern mit Pastor Oelgemöller

Das große Fest ist leider schon wieder vorbei.

Am vergangenen Sonntag haben wir in einem Hochamt das goldene Priesterjubiläum unseres „alten“ Pastors Hubert Oelgemöller gefeiert. Nach der Messe gab es einige Ansprachen in der Kirche.

Anschließend kamen sehr viele Mussumer im Pfarrheim zusammen, um mit Pastor Oelgemöller das Jubiläum zu feiern.

Er freute sich sehr über die große Beteiligung und dankte allen Helferinnen und Helfern sowie allen Gästen für das schöne Fest.

Hier finden Sie den Bericht des BBV vom 01.02.2011:

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