Pfarrer Greiwe verlässt St. Franziskus

Pfarrer Greiwe verlässt St. Franziskus

Paul Greiwe 02Nach den Sommerferien wird Pfarrer Paul Greiwe die Gemeinde St. Franziskus in Richtung Emsdetten verlassen, wo er ab September als Seelsorger in der Gemeinde St. Pankratius leben und mitarbeiten wird. Das teilte er am Wochenende in allen Gottesdiensten der Gemeinde mit, nachdem schon am Freitag die Vertreterinnen und Vertreter von Pfarreirat und Kirchenvorstand informiert wurden. Paul Greiwe ist seit Advent 2008 in Ibbenbüren tätig. Er war zunächst neben seiner damaligen Tätigkeit als Diözesanpräses der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) in Münster als Pfarrverwalter in Herz Jesu und als Seelsorger in St. Franziskus eingesetzt. Nach einem Jahr übernahm er im Advent 2009 nach dem Weggang von Pfarrer Johannes Büll auch die Pfarrverwaltung von St. Franziskus. Kurz danach endete seine Amtszeit bei der CAJ. Im Jahr 2011 wurde er Pfarrverwalter der dann durch Zusammenlegung neu gegründeten Gemeinde St. Franziskus. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit in der Gemeinde liegen neben der Leitung der Gemeinde und der Arbeit mit den Gremien in der Jugendarbeit und der Öffentlichkeitsarbeit. Neben seiner Tätigkeit in der Gemeinde arbeitet er auch in der Stadtjugendseelsorge für Ibbenbüren mit. Hier finden Sie den genauen Wortlaut seiner Mitteilung.

Liebe Gemeinde! Am Ende dieses Gottesdienstes möchte ich Ihnen eine für die Gemeinde wichtige Entscheidung mitteilen. Nach einer Zeit des Nachdenkens und einigen Gesprächen habe ich mich dazu entschieden, am Ende der Sommerferien die Gemeinde St. Franziskus zu verlassen und eine neue Aufgabe zu übernehmen.

Ab dem 01. September werde ich als Seelsorger in der Pfarrgemeinde St. Pankratius in Emsdetten leben und arbeiten. Ich werde dort nicht der leitende Pfarrer sein, sondern in einem größeren Team mitarbeiten und neben den ganz alltäglichen Aufgaben eines Seelsorgers und Priesters in Abstimmung mit dem Team dort verschiedene Schwerpunktaufgaben übernehmen.

Sicher wird diese Mitteilung viele überraschen und möglicherweise auch traurig stimmen. Ich kann zunächst einmal sagen, dass ich mich auf meine neue Aufgabe freue. Die ersten Gespräche haben mir gezeigt, dass es in Emsdetten – inzwischen der größten Pfarrgemeinde unseres Bistums – vielfältige Möglichkeiten gibt, meine Begabungen und meine Freude an meinem Dienst einzubringen.

Damit wird vielleicht auch deutlich, dass dieser Wechsel zuallererst meinem Wunsch entspricht und nicht die Folge einer Anordnung der Bistumsleitung ist. Der Bischof bat mich an dieser Stelle auch eindringlich, darauf hinzuweisen, dass mit dieser Versetzung in keiner Weise in der Frage einer Zusammenlegung der Pfarrgemeinden in Ibbenbüren Druck auf die Pfarrgemeinde St. Franziskus ausgeübt werden soll. In dieser Frage ist ihm weiter an vertrauensvollen Gesprächen gelegen, und er lässt den Gremien den Raum, zu einer freien und verantworteten Entscheidung zu kommen.

Meine Entscheidung, jetzt zu wechseln, ist mir sicher nicht leicht gefallen. Ich habe mich hier in den über sieben Jahren wohlgefühlt und gerne hier gelebt und gearbeitet. Ich weiß, dass manche meinen Schritt bedauern werden oder sogar enttäuscht davon sind. Trotzdem bitte ich um Verständnis dafür.

Bis zu den Sommerferien gibt es noch einiges zu tun. Ich freue mich darauf und auch darauf, dass ich meine Zeit in St. Franziskus mit dem Sommerlager beenden darf, das mir in den letzten Jahren viel Spaß gemacht hat. Ich freue mich aber – wie schon gesagt – nach den ersten Gesprächen auf den Start in Emsdetten und hoffe, dass es auch dort eine gute Zeit für mich wird.

IVZ_2016_05_02_Greiwe