Hospiz in Ibbenbüren: JAHR DER BARMHERZIGKEIT

Hospiz in Ibbenbüren: JAHR DER BARMHERZIGKEIT

Wolfgang Flohre, Vorstand des Hospizvereins Ibbenbüren, steht am Donnerstag, 15. September 2016, um 20 Uhr im Pfarrheim St. Modestus Dörenthe zum Gespräch über die Hospizarbeit in Ibbenbüren zur Verfügung.

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben!“ (Cicely Saunders, Mitbegründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin)
Bei einer unheilbaren, fortgeschrittenen und weiter fortschreitenden Erkrankung, die zum Tod führt (das muss nicht nur eine Krebserkrankung sein), geht es nicht mehr um Lebensverlängerung, sondern um die Bewahrung der Lebensqualität bei begrenzter Lebenserwartung. Dabei ist nicht nur die menschliche Zuwendung notwendig und wichtig, sondern vor allem auch eine optimale Schmerztherapie und die Linderung quälender anderer Symptome. Nur so hat der Sterbende die Chance, die begrenzte Zeit für seine Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und Sterben zu nutzen.
Der Referent wird an diesem Abend über die Arbeit des Hospizvereines und die Tätigkeit der ehrenamtlichen Begleiter/innen informieren. Zudem wird er die Idee eines stationären Hospizes in Ibbenbüren vorstellen und über den Stand der Überlegungen Informieren.
Wolfgang Flohre
Vorsitzender Hospizverein Ibbenbüren e.V.

Unser Ziel, unsere Aufgabe
Wir sind Menschen aus verschiedenen Berufen und mit unterschiedlichen Konfessionen, die dazu beitragen möchten, dass Kranke in ihrer letzten Lebensphase nicht allein bleiben müssen.
Wir sind da für alle, die das Thema Sterben in ihr Leben einbeziehen wollen.
Wir haben uns sorgfältig und intensiv auf die ambulante Hospizarbeit vorbereitet und sind ehrenamtlich tätig.
Es ist unser Ziel, durch unsere Öffentlichkeitsarbeit zu einem ehrlichen und offenen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer beizutragen.
Wir verstehen unsere Arbeit als Ergänzung zu der Tätigkeit von Ärzten, Seelsorgern und Pflegediensten und streben aktiv die Zusammenarbeit aller Betroffenen und Beteiligten an.
Sie können sich darauf verlassen, dass die notwendige Vertraulichkeit gewahrt wird.

 

Dies ist eine Veranstaltung unserer Gemeinde zum außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. In einer Handreichung des Bistums Münster zu den „Pforten der Barmherzigkeit im Bistum Münster“ heißt es: BARMHERZIGKEIT TEILEN

Mein Weg durch die Pforte der Barmherzigkeit führt mich zu Gott. Hier begegne ich ihm. Hier erfahre ich seine Nähe. Hier stoße ich auf die Quelle, die mich in meinem Glauben stärkt – und in meinem Leben.

Diese Pforte der Barmherzigkeit kann ich mit in mein Leben nehmen. Ich kann im Alltäglichen Pforten der Barmherzigkeit entdecken, sie öffnen, hindurchgehen.

Aus diesem Zuspruch heraus finde ich zu mir. Ich gehe auf Menschen zu. Ich tue Gutes im Namen Gottes: Werke der Barmherzigkeit – ein lebendiges Zeugnis über Gottes Wirken im Leben der Menschen. Ich bin im Namen Gottes tätig, sein Ohr, seine Hand, sein Herz.