Teresina-Besuch Tag 8: Casa de Zabele

Teresina-Besuch Tag 8: Casa de Zabele

Heute schon eine halbe Stunde früher aufgestanden, um bei der Banco do Brasil Geld zu bekommen. Das ganze sehr fruchtlos: Maestro-Karten funktionieren nicht; Mastercard funktioniert nur von der Sparkasse, nicht von der Volksbank; (alte) Traveler-Checks werden auch nicht angenommen… Wir müssen weiter probieren. Gerborg verlässt uns, um in Fortaleza mit einer anderen Gruppe andere Projekte des Comenius-Kolleg zu besuchen. Schade.

Dann geht es zur Casa de Zabele, einem Projekt für Mädchen in Konfliktsituationen. Raimunda empfängt uns. Vormittags und nachmittags bekommen wir von den Mädchen jeweils zwei Tänze vorgeführt, dazwischen gibt es Informationen und ein gutes Mittagessen. Zwei Gruppen von Jugendlichen (darunter auch einige wenige Jungen) zeigen uns, was sie mit Siebdruck und Nähmaschine leisten können. Wir kaufen im eigenen Shop so manches bedruckte T-Shirt. Am Schluss müssen wir noch einmal gemeinsam tanzen und viele Fotos machen…

Auch der zweite Versuch, bei der Banco do Brasil Geld zu bekommen, scheitert.

Abends sind wir in die Gemeinde von Dona Remédios eingeladen, die wir hier in Deutschland kennengelernt hatten. Wir kommen zu spät weg und spät im Dunkeln an. Dort erwartet man uns schon an der Kirche. Offensichtlich war eine Messe geplant – das wussten wir aber nicht. Die zwei Diakone (der leitende ist Feuerwehrmann) gestalten kurzerhand einen Wortgottesdienst. Dann fahren wir dahin, wo nichts mehr ist und landen im Haus von Dona Remedios, wo die ganze Familie und Freunde warten. Es gibt eine ausführliche Begrüßung und etwas zu essen. Reich beschenkt durch diese Begegnung kommen wir spät am Abend wieder zurück nach Cafarnaum.

Die Fotos von heute:

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