Unsere Gemeindefahrt „Heilig Kreuz 2018“

Unsere Gemeindefahrt „Heilig Kreuz 2018“

 Reisebericht über die 24. Gemeindefahrt vom Mittwoch, 06. bis Sonntag 10. Juni 2018 in die Region „Die romantische Straße“

 

  1. Tag – Mittwoch, 06. Juni: Pünktlich, wie fast immer, unsere Abfahrt vom Strier-Gelände. Bedingt durch Baustellen auf der Autobahn eine kleine Verspätung unseres Frühstücks in Wilnsdorf. Gut gestärkt mit einem kurzen Besuch der architektonisch beeindruckenden Autobahnkirche ging es weiter durch das Siegerland mit seinen vielen Brücken und der tollen Aussicht weit in die Täler.

 

Mittagspause an der Raststätte „ob der Tauber“ mit Heißwürstchen und Kaffee am Bus. Danach Weiterfahrt nach Bad Mergentheim. Pünktlich um 14.00 Uhr Treff mit unserem Reiseführer Herr Brunotte. Zuerst stand ein Besuch der Stuppacher Madonna mit ausführlichen Erklärungen des 500 jährigen Kunstwerkes auf dem Plan. Eine anschließende Fahrt durch das landschaftlich schöne Taubertal mit vielen Erklärungen und Anekdoten brachte uns diese reizvolle Gegend näher.

Zum Abschluss des Tages hätte Herr Brunotte uns fast in einem nicht von uns gebuchten Hotel abgeliefert. Später, nach Zimmerbelegung im Parkhotel Bad Mergentheim und einem guten Abendessen wurde noch ein Abstecher in den schönen Stadtpark mit Konzert und Wasserspiele gemacht. Zu guter Letzt trafen sich etliche Teilnehme zu einem Schlummertrunk auf der Terrasse des Hotels.

 

  1. Tag – Donnerstag, 07. Juni: Weikersheim-Creglingen-Rothenburg o. d. T. u.Markelsheim.

Nach einem guten Frühstück begann unser Arbeitstag um 09.00 Uhr wieder mit unserem Reiseleiter Herr Brunotte. Eine Kurzinformation über die Stad Mergentheim, die Entdeckung der salzigen Heilquellen und die Entwicklung zum Kur- und Heilbad Mergentheim.

 

Die Fahrt über ein Teilstück der über 500 km lange „Romantischen Straße“ die in Füssen endet, brachte uns zum Schloss Weikersheim mit seinem schönen Barockgarten. Beeindruckend waren der imposante Ballsaal, die bemalte Kassettendecke mit dem riesigen Kronleuchter, die Familienbildnisse, die Stuckdecken mit den Verzierungen und der Abort.

Danach erfolgte die Weiterfahrt durch das Taubertal mit der sich immer wieder durch die Landschaft windenden 120 km langen Tauber, die je eine Quelle in Bayern und Württemberg hat.

In Crelingen besichtigten wir die evangelische Herrgottskirche mit ihrem berühmten acht Meter hohen geschnitzten Marienaltar, der von Tilman Riemenschneider in der Zeit zwischen 1490 und 1510 erschaffen wurde.

Die nächste Station war Rothenburg ob der Tauber. Aufgeteilt in zwei Gruppen erwanderten wir die Sehenswürdigkeiten der architektonischen Kostbarkeiten dieser Stadt und erfuhren viel über deren Werdegang.

Mit Regen, Blitz und Donner wurden wir aus Rothenburg verabschiedet und fuhren zur Weinprobe nach Markelsheim. Vorher wurde aber demokratisch abgestimmt: „trocken oder nass“ – „Weinprobe ja oder nein“? Es war eine gute Weinprobe! Zum Glück gab es anschließend noch Abendessen.

 

  1. Tag – Freitag, 08. Juni 2018: Tagesausflug nach Würzburg.

Nach dem Frühstück und den üblichen Abfahrtsritualen ging es durch die noch etwas dunstige Landschaft, in der Hoffnung auf einen schönen und erlebnisreichen Tag und guter Stimmung auf zur Erkundung unseres Programmpunktes für den Tag.

Vermutlich war jeder mit Regenschutz ausgestattet, denn die Wetteraussichten waren dem gestrigen Tag ähnlich.

Superpünktlich, trotz des Riesenstaus auf der Autobahn treffen wir zum verabredeten Zeitpunkt mit unserem neuen Reiseführer Herr Karl vor der Residenz in Würzburg ein. Nach einer Stadtrundfahrt mit anschließender Altstadtführung geht es über die alte Mainbrücke, die an die Nepomukbrücke in Prag erinnert.

Viele barocke Bauten, das Modell der kriegszerstörten Stadt und die Fotoaufnahmen dazu, das Rathaus, der Kiliansdom, das Falkenhaus mit der Rokokofassade und weitere Sehenswürdigkeiten wurden uns von den Fremdenführen erklärt.

Nach Freizeit und einer kurzen Wanderung am Mainufer entlang zu unserem Bus an dem   noch die obligatorische Reisemedizin verabreicht wurde, startete die ganze Mannschaft über die Bundesstraße 19, wo auf der Rückfahrt nach Bad Mergentheim die Reisevorschläge für die „Gemeindefahrt 2019“ verteilt wurden.

 

  1. Tag – Samstag, 09. Juni 2018: Tagesfahrt in die ehemalige Reichsstadt Dinkelsbühl.

Mit einer schönen Fahrt durch die teils sonnige, teils dunstige Landschaft machten wir uns auf den Weg in das ca. 80 km entfernte Dinkelsbühl.

Von zwei Stadtführern empfangen, wurden uns – immer auf der Suche nach einem Schattenplatz – die Besonderheiten dieser wunderschönen, sehr alten Fachwerkstadt gezeigt und erklärt.

Diese mittelalterliche Stadt mit ihren Stadttoren, Türmen, dem vollständigem Mauerring und den eindrucksvollen Fachwerkhäusern, dem alten Straßenpflaster und kleinen Marktplätzen ließ uns fast glauben; man befinde sich tatsächlich im Mittelalter, oder die Zeit sei stehen geblieben.

Sie hat sicher bei uns allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Auf der Rückfahrt zum Hotel erkundete noch ein Teil der Reisegruppe unsere Gaststadt

„Bad Mergentheim“. Danach  stand nach dem Abendessen leider noch Kofferpacken und

Beurteilungsbogen ausfüllen an.

 

  1. Tag – Sonntag, 10. Juni 2018; Heimreise mit Stopp in Miltenberg – Die Perle am Main –

Nachdem die Koffer verladen waren ging die Fahrt bei Sonnenschein in Richtung Maintal bis Wertheim für einen kurzen Zwischenstopp. Weiter dann eine schöne Fahrt entlang des Mains, teilweise mit Blick auf die roten Sandsteinfelsen und einen Fotostopp für unser Gruppenfoto.

In Miltenberg angekommen erklärten uns zwei Stadtführerinnen bei einem Rundgang die Geschichte der Stadt, mit den vielen Fachwerkhäusern, den Marktbrunnen, dem Schnatterloch, den Zwillingstürmen, den aufwendig gestalteten Fassaden, insbesondere die des Hauses „Zum Riesen“, die älteste Gaststätte Deutschlands.

Nach ausreichender Freizeit starteten wir dann pünktlich zur Heimreise nach Ibbenbüren.

Mein Resümee; Es war eine wirklich erlebnisreiche Fahrt mit vielen schönen Eindrücken,  netten und liebenswerten Menschen, so dass man fast schon von einer tollen Gemeinschaft sprechen kann. Vielen Dank.

Ibbenbüren, 10. Juni 2018 / Sigrid Runde