Unsere Gemeindefahrt „Heilig Kreuz 2017“

Reisebericht über die 23. Gemeindefahrt vom 21. Juni bis Sonntag 25. Juni 2017 in das belgische und niederländische Limburg und die Provinz Lüttich.

1. Tag – Mittwoch, 21. Juni: Pünktliche Abfahrt vom Strier-Busbahnhof auf die Autobahn A 30 und dann A 31 in Richtung Bottrop. Unterwegs zum Frühstück ein kleiner Stau. Nach einem guten und reichhaltigen Frühstück im Bauernhof Cafe Beyen in Kerken-Rahm ging es frisch gestärkt in Richtung Maastricht.

Hier gab es ein kleines Problem; wo ist die Kennedy-Brücke? Wo ist der Treffpunkt mit unseren Stadtführerinnen? Nach etwa einer halben Stunde trafen wir dann glücklich aufeinander.

Aufgeteilt in zwei Gruppen machten wir uns auf zur Erkundung der Stadt mit ihren markanten und historischen Bauten. Leider machte uns das Wetter, bzw. die fast unerträgliche Hitze doch arg zu schaffen, so dass einige Teilnehmer nach und nach aufgaben, den Rundgängen nicht mehr folgen konnten und sich einen Platz im Schatten zur Regeneration suchten.
Angekommen in unserm Hotel im nur sieben Kilometer entfernten Lanaken, gestaltete sich unsere Einfahrt etwas problematisch. Schließlich war alles gut. Zimmerbelegung, eine kalte Dusche, leckeres Abendessen und danach ein lockerer Tagesausklang.

2. Tag – Donnerstag, 22. Juni; Nach einem guten Frühstück starteten wir um 09.00 Uhr mit unserer Fremdenführerin in den Tag, der wieder sehr heiß werden sollte.
Von einer Autobahnbrücke konnten wir während eines kleinen Staus einen Blick auf ein Ardennen Dorf im Tal werfen.

In Namur, unserem Zielort suchten wir den Weg zur Zitadelle. Ein sehr netter Mann fuhr unserem Busfahrer Christophe voraus um den Weg zuweisen. Nach einem Fotostopp mit Blick auf die Stadt im Tal wurde Namur erobert. Doch vorher wurde der Wasservorrat im Kühlschrank des Busses aufgefüllt und verteilt.

Danach ging es in Sachen „Kultur“ weiter aber tüchtig abgespeckt, denn bei der vorherrschenden Hitze war fast niemand so richtig aufnahmefähig. Wir erkundeten Namur mit Basilika, die schönen Wassergärten von Annevoie sowie die Kathedrale von Dinant, der Perle an der Maas. Für längere Stadtbesichtigungen und Shoppingtouren fehlte uns allen einfach bei der großen Hitze die Motivation. Petrus meinte es diesmal einfach zu gut mit uns!

3. Tag – Freitag, 23. Juni 2017; Tagesausflug nach Lüttich (Liege) und zur Abtei Val Dieu:
Nach dem Frühstück und den üblichen Abfahrtsritualen ging es bei bestem Stadtbesichtigungswetter auf zur Erkundung unserer Programmpunkte für den Tag.

In Lüttich hatten wir zwei Stadtführer. Wir teilten uns in die „Fußkrankengruppe“ und die „junge Hüpfer-Gruppe“ auf. Beide Stadtführer brachten uns die Stadtgeschichte sehr informativ und in ausrechender Länge, bzw. Fassung zu Gemüte. So blieb auch noch Zeit für eine kleine Kaffeepause.

Nach Einnahme unserer „Reisemedizin“ ging die Fahrt weiter zu unserm nächsten Ziel, der Abtei „Val Dieu“ wo uns eine alte Klosteranlage mit wunderschöner Parkanlage erwartete. Nachdem wir wieder in zwei Gruppen aufgeteilt, die Anlage der Bierbrauerei
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von eine sehr „agilen“ Dame näher gebracht wurde und anschließender Bierverköstigung mit Gesangseinlage und auf der anderen Seite den Werdegang des Zisterzienserklosters und die besonderen Räumlichkeiten mit Abteikirche von einer sehr kompetenten Dame erklärt bekamen, überreichten wir beiden ein kleines Dankeschön und verließen in bester Stimmung diese geschichtsträchtige Gegend um unsere Heimfahrt anzutreten.

Leider ließ uns das Navi zwischenzeitlich im Stich, doch ein sehr netter Niederländer wies uns durch Vorausfahren den richtigen Weg zur Autobahn.

Es ist doch nicht immer Verlass auf die Technik!

5. Tag – Samstag, 24. Juni 2017; Ausflug nach Hasselt, der Hauptstadt der belgischen Provinz Limburg mit Genever Brennerei und anschließend „Tongeren“ die älteste Stadt Belgiens, mit dem „Ambiorix“ Denkmal, der imposanten Basilika und den malerischen Beginenhöfen. Und alles bei passendem Besichtigungswetter, wobei die Freizeit nicht zu kurz kam. Abends stand nach dem Abendessen noch Kofferpacken und Beurteilungsbogen ausfüllen an.

6. Tag – Sonntag, 25. Juni 2017; Heimfahrt und Besichtigung der Kaiserstadt Aachen: Gut gelaunt nach einem Sektfrühstück und Geburtstagsständchen traten wir unsere Heimreise an. Nach einrn Zwischenstopp in Aachen mit sachkundiger Führung durch diese altehrwürdige Stadt mit Dombesichtigung und vielen Hinweisen auf die Stadtgeschichte und markanten Punkten blieb noch ausreichende Zeit für eine Kaffeepause und eigene Unternehmungen. Pünktlich startete Christhope mit seiner Ladung dann zur endgültigen Heimreise.

Mein Resümee; Es war eine wirklich erlebnisreiche Fahrt mit vielen schönen Eindrücken, netten und liebenswerten Menschen, so dass man fast schon von einer tollen Gemeinschaft sprechen kann. Vielen Dank.

Ibbenbüren, 25. Juni 2017 / Sigrid Runde

PS: Das Nachtreffen zu dieser Fahrt ist am 12. November 2017 um 17.00 Uhr im Pfarrheim von St. Ludwig
Das Ziel der nächsten „Gemeindefahrt 2018“ ist die „romantische Straße“, mit Miltenberg/Main, Rothenburg o.d. Taube, Dinkelsbühl, Würzburg, u.v.m.- Zielort ist Bad Mergentheim /Tauberfranken