Welche Kohle kommt nach Ibbenbüren?

Welche Kohle kommt nach Ibbenbüren?

Vom Weltmarkt in die Stadt des Fairen Handels: Welche Kohle kommt nach Ibbenbüren?

In wenigen Monaten schließt die Zeche in unserer Stadt. In Ibbenbüren verwendete Kohle wird also in Zukunft ausschließlich vom Weltmarkt importiert. Das betrifft rund 6000 Haushalte, das Aaseebad, verschiedene Betriebe und vor allem das Kraftwerk der RWE, das seinen Betrieb nach dem Ende des Bergbaus fortsetzen wird.

Bürgerinnen und Bürger machen sich Sorgen, auf welchen Wegen diese Kohle im Stadtgebiet transportiert wird und welche Belastungen das mit sich bringen wird. Darüber hinaus aber stellt sich die Frage, woher die Kohle kommt und unter welchen Bedingungen sie abgebaut wird. In Ibbenbüren als Stadt des Fairen Handels sorgen wir uns um gerechte Lebens- und Wirtschaftsbedingungen weltweit. Welche ökologischen und sozialen Folgen hat der Kohleabbau in Ländern wie Südafrika oder Kolumbien? Kurz gefragt: Welche Kohle kommt nach Ibbenbüren?

Zu einem Informations- und Diskussionsabend mit Armin Paasch, Fachreferent für Politik und globale Zukunftsfragen beim Aachener Hilfswerks Misereor und Mitautor der Studie „Wenn nur die Kohle zählt“ (2016), laden wir herzlich ein für

Mittwoch, 25. April 2018 um 19 Uhr in den Ratssaal der Stadt Ibbenbüren.

Begrüßung: Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer

Referent: Armin Paasch, Misereor, Aachen

Moderation: Dorothea Meilwes, Ibbenbüren

Fairtrade-Town Ibbenbüren – Steuerungsgruppe